Ina will nichts mehr hören. Weder von Mondmännern noch von Krankheit und am allerwenigsten vom Tod. Sie steht auf und verlässt ihren Vater, die Bücher, die Internetseiten, den ganzen hilflosen Versuch etwas aufzuhalten, was nicht aufzuhalten ist. Wohin soll sie gehen? (Im Schatten des Mondes, Monika Fuchs Verlag, 2018)

Eine Woche lang Steiermark und Lesungen aus einem Buch, in dem es darum geht, Krankheit als Teil des Lebens zu akzeptieren. Um den Versuch, mit ihr zu leben, statt verzweifelt sogenannte Normalität herstellen zu wollen. Sich mit Gegebenheiten auseinanderzusetzen und den eigenen Weg zu finden, zu sehen, was da ist, statt auf das zu starren, was fehlt. Den Gedanken, nicht in den Kategorien von Mangel zu denken. Den Appell, ein Leben zu suchen und zu finden, das dem jeweils einzelnen Menschen entspricht.

Danke an die Buchhandlung Hofbauer für die Begleitung, den engagierten LehrerInnen und SchülerInnen für die vielen Fragen und anregenden Gespäche, die Aufmerksamkeit, den wachen Austausch.

So schön kann Lesen sein.

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