Spargel in Afrika ist ein gemeinsames Theaterprojekt mit Thomas Bammer, ein Monolog, geschrieben für ihn, basierend auf Erinnerungen an seinen Vater, meinem Schwiegervater. Erzählt wird die Geschichte eines Sohnes, der in Kürze in der Generationenfolge aufrücken wird. Das Stück reflektiert das Verhältnis von Vater und Sohn, gespielt von einem Schauspieler und einer Puppe, und thematisiert zugleich den Blick des Sohnes in seine eigene Zukunft als alter Mann. Zugrunde liegen dem Text Gespräche mit beiden Männern, die gleichsam fiktionalisiert worden sind.

In der Absicht, seinen neunzigjährigen Vater zu besuchen, findet ein Sohn nicht das vor, was er erwartet hatte. Es beginnt eine Reise durch fremde Länder, gemeinsame Erinnerungen, gutes Essen und gelebte und nicht gelebte Emotionen und Konflikte. Und immer wieder kreist das Gespräch um den Genuss und die Zubereitung von Mahlzeiten und der Frage, wer für wen Sorge zu tragen habe. „Was fehlt dir, Vater?“, frage ich ihn und gebe mir die Antwort selbst: „Nichts natürlich. Du hast alles, was du brauchst.“

Text: Corinna Antelmann
Regie: Julia Ransmayr
Spiel und Produktionsleitung: Thomas Bammer
Puppe: Marianne Meinl
Assistenz Puppe: Simone Riedl
Puppengarderobe: Sandra Sekanina
Video: Stefanie Altenhofer

Nächster Spieltermin: 20. November im Kulturzentrum AKKU, 20 Uhr, Färbergasse 5, Steyr

Rezensionen von Peter Klimitsch und Rudolf Habringer.

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