Am Montag, 25. Mai, las ich um 20 Uhr im Rahmen der LIVE-Lesungen vom Literaturhaus Salzburg via Facebook. Mein Dank gilt Tomas Friedmann für die Einladung.

Am 25. Mai 1973 endete das jährliche Cannes-Festival mit der Uraufführung des Films La grande bouffe von Marco Ferreri. Ich nehme den Jahrestag als Anlass, um mein bisher unveröffentlichtes Romanmanuskript mit dem vorläufigen Titel Barcelona Dream vorzustellen, in dem die Protagonistin auf der Suche nach dem eigenen Blick den Traum vom eigenen Film träumt.

Aber: Quant il s’agit de faire un film, les rêves ne suffissent pas (Um einen Film zu machen, reichen Träume nicht aus, Godard: LE MEPRIS)

Und um ein Buch zu machen auch nicht.

Aber sie sind möglicherweise ein guter Anfang, bis aus dem Traum Materialität wird. Oder wie es Eva, die Protagonistin meines Manuskriptes, formuliert: Aber wenn ich recht habe mit meiner Annahme, dann gibt es außerhalb der Träume im Allgemeinen und meines Traumes im Speziellen tatsächlich einen Drehort, der nicht den Träumen, sondern dem Leben selbst zugehörig ist, so kann ich sagen: zugehörig auf ungehörige Weise.

Eva spielt übrigens eine kleine Nebenrolle in dem Text Fliehkraft, der für Fragmente – die Zeit danach entstanden ist. Und Barcelona Dream hat, wenn derzeit auch keinen Verlag, so zumindest eine Aufführungsform gefunden.

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