Dass sich die Leserin, der Leser in das Gedankenkarussell der Autorin Lisa begeben möge, um dem Vorgang des Denkens in ihrem Kopf beizuwohnen; das war mein Wunsch beim Schreiben des Romans „Drei Tage Drei Nächte“ (Septime 2018). So würde ich mich freuen, wenn geschieht, was Kirstin Breitenfellner in ihrer Rezension auf der Website des Literaturhauses schrieb: „Man könnte „Drei Tage drei Nächte“ aber auch als eine literarische Darstellung der Sprunghaftigkeit des Geistes, der Denkfalle der Verallgemeinerung sowie der „allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Schreiben“ lesen (in Anlehnung an Heinrich von Kleists Aufsatz „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“, 1805/06).“

Dank des Monika Fuchs Verlages ist Im Schatten des Mondes nun auch wieder als print zu erhalten; eine Geschichte um zwei AußenseiterInnen, die ihren Weg außerhalb der Anpassung suchen. Daniela Dreuth bespricht das Buch auf ihrem Blog Kinderohren. Reinhard Ehgartner bespricht das Buch in den Bibliotheksnachrichten: „In kurzen Spannungsbögen gelingt es der Autorin, die Ambivalenzen familiärer und schulischer Beziehungsmuster auf allen Ebenen literarisch dicht durchzuspielen.“ Ich freue mich über und bedanke mich für die feinsinnig geschriebenen Rezensionen.