Einträge von Corinna Antelmann

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Lesung Literaturhaus Salzburg

Am Montag, 25. Mai, las ich um 20 Uhr im Rahmen der LIVE-Lesungen vom Literaturhaus Salzburg via Facebook. Mein Dank gilt Tomas Friedmann für die Einladung. Am 25. Mai 1973 endete das jährliche Cannes-Festival mit der Uraufführung des Films La grande bouffe von Marco Ferreri. Ich nehme den Jahrestag als Anlass, um mein bisher unveröffentlichtes […]

Spargel in Afrika im Monika Fuchs Verlag

Spargel in Afrika liegt in der Prosafassung im Monika Fuchs Verlag vor. Geschrieben für Thomas Bammer in der Rolle des Sohnes wurde die Bühnenfassung nach seiner Uraufführung am Landestheater Linz bereits mehrfach aufgeführt; nun liegt der (längere) Text vor. Für alle, die sich wiederfinden in einer leisen, persönlichen Erzählung zwischen Melancholie und Ironie. Hier findet […]

Fragmente – die Zeit danach

Es gibt den Zeitpunkt im Leben einer Autorin, da muss sie handeln, will sie handeln und die Sprachlosigkeit überwinden. Der Shutdown diente und dient als Lupe, die einen vergrößerten Blick auf die Strukturen wirft, in denen wir leben. Er rückt Ungleichgewichte in den Fokus in allen Bereichen des Lebens: finanziell, sozial, familiär, gesellschaftlich, künstlerisch. Nehmen […]

Literatur in Zeiten von Corona

Meine Drehbuchseminare begleitet der Satz: Wachstum durch Krise, um den dramaturgischen Verlauf zusammenzufassen: Erst, wenn der Mensch seinen Status Quo gezwungenermaßen verlassen muss, kann ein Lernprozess in Gang gesetzt werden und möglicherweise zu einer Erkenntnis führen (oder auch zum Scheitern). So ist es in beinahe allen Geschichten. Zumindest, seit unser Leben von den Strukturen bestimmt […]

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Lesereise Im Schatten des Mondes

Ina will nichts mehr hören. Weder von Mondmännern noch von Krankheit und am allerwenigsten vom Tod. Sie steht auf und verlässt ihren Vater, die Bücher, die Internetseiten, den ganzen hilflosen Versuch etwas aufzuhalten, was nicht aufzuhalten ist. Wohin soll sie gehen? (Im Schatten des Mondes, Monika Fuchs Verlag, 2018) Eine Woche lang Steiermark und Lesungen […]

Warum auf den Mangel starren?

… der Wunsch, erlöst werden zu wollen, schwindet ja glücklicherweise mit dem Moment, wo du beginnst, dein eigenes Leben zu leben, und zwar aus der Fülle heraus statt aus dem Mangel. Wo der Eigenwert sich nicht länger danach bemisst, von was für einem Wert du für jemanden anderen bist. Bedürftigkeit ist nämlich eine Sache, die […]

Romanarbeit

„Gute Erholung“, sagt mein Freund Oliver, als er erfährt, dass ich in Bad Hall einen Monat lang an meinem neuen Roman arbeiten werde. Was bedeutet: Die Arbeit an einem Roman? – Sitzen, schreiben, schreibend sitzen, sitzend schreiben. Denken? – Auch. Gehen? – Um zu denken. «Man muss über jeden Gedanken froh sein – merk dir […]

Bilderbuch mit Meerblick

Die nordfriesischen Halligen lassen mich nicht los, seit ich mit siebzehn Jahren das erste Mal nach Langeneß übersetzte. Seit Neuestem schleichen sie sich in meine Texte ein, auch fahre ich nun hin und wieder dorthin, um anzuknüpfen, wo es anfing: Mit dem Reisen. Der Weite. Dem Fragen. Dem Lieben. Ja, es wird weitergefragt und weiter […]

Ab März wieder am INK

Ich freue mich, ab März am Institut für Narrative Kunst einen neuen Lehrgang anbieten zu können. Danke an Marlen Schachinger! Tiefenaspekte des Drehbuchschreibens beschäftigt sich mit den Emotionen der Figuren, ihren blinden Flecken und dem Potential, sich (weiter) zu entwickeln. Damit bilden Filme einen verdichteten Lebensprozess ab – mit all den verdeckten Möglichkeiten, die in […]

Literatur frei Haus …

In dem Bestreben, ein neues Format zu entwickeln, sind Kollege Rudolf Habringer und ich auf das Prinzip der Biokiste gestoßen, bei der Produkte aus der Region ins Haus geliefert werden. Das Projekt Literatur frei Haus adaptiert dieses Modell der Versorgung mit Lebensmitteln und bezieht es auf die Versorgung von Haushalten mit literarischen Texten. So entlehnen […]